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Kazimierz

Der heutige Unterbezirk des Stare Miasto wurde vom polnischen König Kazimierz (Kasimir der Große) als eigenständige Stadt erbaut, als Zufluchtsort für polnische Juden. Danach gehörte die Stadt zu den größten jüdischen Gemeinden, Europas. Heute ist der gesamte Bezirk ein Denkmal an die Zeit, als da das jüdische Leben formierte. Vor allem die zahlreichen historischen Synagogen laden ein zum Staunen.

Als Hilfestellung für Touristen gibt es den Themenweg der jüdischen Baudenkmäler. Dieser führt zunächst, vorbei an dem Neuen Jüdischen Friedhof zur Breite Straße, einem Platz, im Mittelalter-Stil. Auf diesem Platz befindet sich unter anderem die Alte Synagoge, in der mittlerweile ein Museum für jüdische Geschichte und Kultur zu finden, die Proper Synagoge und die Remuh-Synagoge, die als einzige in Krakau immer noch aktiv benutzt wird. Alle drei Synagogen, sowie der Remuh Friedhof, sind noch aus der Zeit der Renaissance erhalten geblieben. Weiter kommt man an die Hohe Synagoge, von 1590 und an die Synagogen, aus der Barockzeit Isaak und Kupa. Die letzte Synagoge ist die Tempelsynagoge, aus dem 19. Jahrhundert. Außerdem werden im Zentrum für jüdische Kultur Führungen und Seminare angeboten. Das in der Nähe von Kazimierz gelegene Konzentrationslager Auschwitz sollte auch in jedem Falle besichtigt werden.

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